Benny & Pia. Drei Tage Reportage

Noch immer bin ich wie geflasht. Benny und Pia sind ein so tolles Paar. Und auch ihre Gäste waren allesamt einfach toll. Mir fällt kein passenderes Wort dafür ein. Toll. Jeder hatte gute Laune. Und wenn jemand nicht so gute Laune gehabt hätte, wäre er von den Gästen und vom Brautpaar zu guter Laune angesteckt worden. Er oder sie hätte keine Chance gehabt, sich dagegen zu wehren. Und das machte diese drei Tage, Polterabend, Standesamt und kirchliche Trauung, zu drei der wundervollsten Tage. Nicht nur für die Beiden.
Als Bruder des Bräutigams bin ich natürlich jetzt noch ziemlich stolz auf ihn. Und umso mehr hat es mich gefreut, dass die Beiden mich als Fotograf ausgewählt haben. Ich durfte sie an allen drei Tagen begleiten. Und ich wollte es auch. Man sagt ja immer, dass der Fotograf nicht im Freundeskreis oder Angehöriger der Familie sein sollte. Aber ich war so motiviert, meinem Bruder und seiner Frau die besten Bilder meines Lebens zu liefern. Und ich denke, bis dato ist mir das auch gelungen. Ich bin stolz auf meine Bilder. Und noch viel stolzer wurde ich, als die beiden mir sagten, dass die Bilder “echt schön” sind. Und als sie die Diashow sahen, die ich für die beiden angefertigt hatte und sie dabei lächelten und sich freuten, war ich überglücklich. Job erledigt.

Der Polterabend war der erste Auftakt. Am 30.06.18 sollte es soweit sein. Bei uns zuhause. Im Elternhaus, im Garten. Schon einen Tag vorher gingen die Aufbauarbeiten los. Zelte wurden aufgebaut, Tische und Bänke angeliefert und aufgestellt, Licherterketten wurden für eine romantische Stimmung aufgehängt. Und das geilste waren ja wohl mal die leuchtenden Luftbalons, die der Trauzeuge meines Bruders besorgt hatte. Aber auch die vielen kleinen Lichterchen überall im Garten, teilweise von mir besorgt, teilweise von anderen, schafften einen richtigen Märchengarten, als es dunkel wurde. Hier ein paar Impressionen.

Am 06.07.18 war es dann soweit. Die standesamtliche Trauung stand vor der Tür. Man freute sich. Auch ich war aufgeregt. Natürlich, immerhin war es mein Bruder, der getraut werden sollte. Ich checkte morgens nochmal die Kameras, alle Speicherkarten und Akkus und packte meine Tasche. Ich war bereit. Und los gings.
Es wurde ein heißer, sehr sonniger Tag. Zum fotografieren ein eher schwieriges Wetter wegen der strahlenden Sonne. Gott sei Dank spendete das große Gebäude, in dem das Standsamt untergebracht ist, ausreichend Schatten.
Die Temperaturen im Trauraum allerdings waren fast schon unerträglich und ich habe mir natürlich auch noch die ungünstigste Ecke ausgesucht, um mich zu positionieren. Rechts hinter der Standesbeamtin konnten mich nicht nur alle leiden sehen, sondern auch der Luftzug des Ventilators, der aufgestellt wurde, hatte keine Chance mich zu erreichen. Immer wieder ging ich auf die Knie, um auf Augenhöhe ein Foto zu machen und beim letzten Mal wäre ich fast nicht mehr hochgekommen. Die Hitze war wirklich unglaublich. Dennoch habe ich natürlich mein bestes gegeben.
Nach der Trauung gab es den dazugehörigen Sektempfang, Gratulationen und Glückwünsche, bevor es dann ins Elternhaus der Braut ging, um ein sich ein wenig zu stärken und den Tag ein bisschen zu genießen. Mit meiner Mutter zusammen hatte ich belegte Baguettes und einen Obstsalat gemacht. Und so saßen oder standen wir im Garten, genossen das schöne Wetter und das Glück von Pia und Benny. Hier wieder ein paar Impressionen.

Nachdem ich dann am Abend nach dem Standesamt meine Speicherkarten leerte und die Ausrüstung erneut durchcheckte und die Taschen Packte, ging es am nächsten Tag zu meine Bruder nach Hause, um das Get Ready zu fotografieren.
Auf dem Weg dorthin führ ein silberner Opel vor uns, der uns dadurch auffiel, dass er unglaublich an Geschwindigkeit zulegte, nachdem ein vor ihm fahrender Audi abbog. Im Scherz meinte ich noch, dass das wohl mein Bruder sei, der es jetzt eilig hat. Der Scherz war nicht weit hergeholt, es waren mein Bruder und sein Trauzeuge Michael.
Die Zeit war wirkich ein wenig knapp, doch das hinderte Benny nicht daran, erstmal noch eine Shisha anzuzünden. Die Ruhe, die mein Bruder vor seinem großen Tag verspürte ließen Michael und mich nur den Kopf schütteln. Und auch meine Mutter, die dabei war, konnte nur die Augen verdrehen, als der Rauch der Shisha uns umhüllte.
Es war gerade mal noch eine halbe Stunde Zeit, bis Michael und mein Bruder los mussten, zum First Look Shooting mit Laura Fiederer. Dann kam man schließlich doch noch auf die Idee, sich mal anzuziehen. Hier die Impressionen vom Get Ready meines Bruders. Achso. Das Get Ready der Braut wurde von deren Schwester fotografiert. Es hat seine Vorteile, zwei Fotografen in der Familie zu haben. 🙂


Nun hieß erstmal wieder nach Hause, frisch machen. Das war auch bitternötig, denn auch an diesem Tage schien die Sonne wieder extrem auf uns herab und es war unglaublich heiß.
Um 14.30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Kirche. Dort angekommen erwarteten wir eigentlich den Bräutigam, doch dieser ließ sich Zeit. So nutzte ich die Zeit um mir die Kirche anzuschauen und schon ein paar Bilder der bereits eingetroffenen Gäste zu machen.
Ich glaube es war 14.45 Uhr als dann endlich auch mal mein Bruder in Begleitung von Michael, dem Trauzeugen, ankam. Natürlich völlig entspannt. 🙂
Es ging in die Kirche, es wurde auf die Braut gewartet. Sie war pünktlich, aber nicht ganz so entspannt. Und als ihr Vater sie in die Kirche führte, war es ein wundervoller Moment, die beiden anzuschauen und ihr Glück zu sehen. Hier die Impressionen aus der Kirche.

Nach dem Gottesdienst ging es zum Golfpark Bachgrund, wo die Feier stattfinden sollte. Hier hatten wir einen sehr gepflegten Außenbereich mit Tischen, Stühlen und Pavillons, sowie einen großen Saal zur Verfügung. Die Tische waren wirklich zauberhaft geschmückt und die Säulen im Saal wurden durch Erinnerungsfotos des Brautpaares aufgehübscht. Auch eine Candybar war vorhanden.
Damit nicht nur unsere Augen was zu sehen hatten, sondern auch unsere Ohren etwas zum Hören, war DJ Zvone am start. Hier ein großes Lob von meiner Seite. Die Musik, das Licht, alles war echt top.
Für das leibliche Wohl der Gäste und des Brautpaares sorgte das Küchenteam im Golfpark Bachgrund. Es gab Gemüse, verschiedenste Fleischgerichte, Kartoffelgratin, Lachs und vieles mehr. Es war alles echt gut. Eine klitzekleine Anmerkung an das Servicepersonal kann ich mir aber doch nicht verkneifen, denn Lächeln darf man bei einer Hochzeit gerne mal. Auch wenns nicht die eigene ist. Und zugegeben, Jeans und tief ausgeschnittenes Oberteil sind vielleicht sehr bequem, bei einer Hochzeit aber eher fehl am Platze.
Hier ein paar Impressionen der Hochzeitsfeier.

Abschließend bleibt mir noch zu sagen, dass ich wirklich wirklich dankbar bin, Gast und Fotograf der Hochzeit von Benny und Pia gewesen sein zu dürfen. Es waren drei wunderschöne Tage. Danke an euch beide dafür.
Die beiden haben ihre Bilder bereits bekommen und können sich über ihre Erinnerungen freuen. Wie ich die Bilder überreicht habe, könnt ihr nachfolgend noch sehen. 🙂

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